Anna Henckel-Donnersmarck / interviews 2021

Interviews with Anna Henckel-Donnersmarck, head of section for Berlinale Shorts

„I think that, in this world which is becoming more and more polarised, listening is of increasing importance: to summon up the willingness to encounter the other – be it a person, topic or work of art – first of all with an open mind and to let them speak. For this, it’s necessary to leave your own echo chamber which just tells you what you want to hear anyway or confirms what you think you know. Art as such, and film in particular, make this listening and engaging with the other possible. They help us experience reality through another person’s perception, to rethink it and to find our place within it. And just as much as we need film, film also needs us, the audience, so that it can find a sounding board and continue to resonate.“
section interview for Berlinale website

„We can go in every direction and I think that’s the beauty of short film, because a short film can be so much freer in its choice of tools. It’s this dancing around and the colliding of all these different molecules that we enjoy.“
interview with Laurence Boyce for Cineuropa

„Der Kurzfilm muss sich kristallisieren, der muss sich ja reduzieren, weil der hat ja nur eine bestimmte Minutenanzahl und dann muss er wissen, was er eigentlich will, was er erzählen will. Und das ist natürlich eine große Stärke des Kurzfilms. Und die andere ist, ich glaube er ist einfach viel freier in der Wahl der Mittel. Er muss sich nicht an die Erzählkonventionen halten und deshalb kann er auch ungewöhnliche Mittel finden, um einen anderen Zugang zu einem Thema zu eröffnen. Und diese Freiheit der Mittel ist eine große Stärke. Und das sind die Filme, die uns interessieren.“
interview with Annette Schuhmann for Zeitgeschichte Online

„Der Kurzfilm muss nicht so sehr bestimmte Erwartungshaltungen erfüllen. Vielleicht auch, weil er gar nicht diese Art von Markt hat, der natürlich auch mit einem Marktdruck und einer Verwertbarkeit und einer Auswertbarkeit daherkommt. Dem muss sich der Kurzfilm nicht so sehr stellen wie der Langfilm und insofern kann er sich viel freier bewegen, sei das in der Themenwahl, aber auch in der Art wie sie erzählen, in der Art der Mittel, in der Art des vielleicht auch Neuerfindens, des Neuentdeckens von Kinosprache.“
interview with RBB „Der Tag“

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