„Rehearsal“ / press

Press coverage for „Rehearsal“ by Michael Omonua

„Sind wir Zeugen von Proben für ein Theaterstück oder von einem Spielfilm? Oder proben hier Betrüger ihren Auftritt als falsche Christen, die an das Geld leichtgläubiger Menschen in Not wollen? In einer Szene erzählt ein Mann die Geschichte von einer armen Familie, deren Sohn erkrankt. Ein „Wunderheiler“ nimmt in dieser Geschichte das „wenige Geld, das die Familie hatte“ und betet für diesen Sohn. Er scheint geheilt zu sein, doch nach zwei Tagen stirbt er.“
review in PRO

„A one-on-one rehearsal with a girl (Rubu Akubueze) goes wrong as she re-lives her trauma from the past, but there is no time to be wasted. The show must be prepared. Another youngster steps on “the stage”, as a story-teller. Inspired by the theatricality of church sermons, Michael Omonua explores them from a performative angle, comparing them to theatre plays that need to be regularly rehearsed. In this case, Sundays are the official premieres, each time offering some other form of entertainment.“
review by Marina D. Richter on Ubiquarian

„Als ich das Drehbuch schrieb, hatte ich nie einen bestimmten Look im Kopf. Ich sagte meinem Location-Manager einfach, er solle mir einen Ort mit Präsenz suchen. Als man mir dann den Drehort am National Theatre Lagos zeigte, war ich sofort begeistert. Es fühlte sich sehr cineastisch an. Ein Großteil des Looks wurde um den Drehort herum aufgebaut. Mein Kostümbildner, mein Kolorist, mein Art Director und mein Kameramann waren schon sehr früh involviert. Wir haben viel hin und her über Dinge wie Hemdfarben und Texturen von Set-Elementen und Requisiten usw. diskutiert. “
interview by Doreen Matthei on Testkammer.de

„Hervorragend besetzt hält dieser Film die aufgebaute Ambivalenz bis zum Schluss aufrecht und überlässt dem Publikum die Einordnung. Diese Offenheit hat genauso ihren Reiz wie die spielerisch verpackte Kritik an der Religion selbst. So wird auch ein Missbrauchsfall hier in Szene gesetzt. All das inszeniert Omonua, der für seine Geschichte auch das Drehbuch schrieb, in dunklen Räumen, mit gedämpftem Licht und farblich abgestimmter Kleidung. So entsteht eine Kühle, welche die Wirkung der Handlung noch verstärkt. Der 14-minütige Kurzfilm geht unter die Haut und hält der Gesellschaft einen Spiegel vor ohne dabei anprangernd zu sein, sondern sie aufgrund der Absurdität mancher Szenen sogar zum Schmunzeln zu bringen.“
review by Doreen Matthei on Testkammer.de

„Probe und Performance, Realität und Illusion, Glaube und Täuschung: Michael Omonua platziert seine ökonomische Studie der systematischen Konstruktion eines manipulativen religiösen Schauspiels in ein Fadenkreuz hochkomplexer Motive. Diese dramaturgische Positionierung des dramaturgischen Prozesses der Handlung verkompliziert weiter deren Einordnung. Ist Religion Entertainment oder ist Entertainment ein Religionsersatz? Nüchterne Wiederholungen und strenge Regieanweisungen des rabiaten Regisseurs, der auf der kirchlichen Bühne die Rolle des Wunderheilers einnimmt, bilden einen provokanten Gegensatz zu den emotionalen Szenen, die das Publikum überzeugen sollen. Nur welches Publikum? Eine Glaubensgemeinschaft? Ein Theaterpublikum? Oder vor allem die Kinozuschauer, denen die religionskritische Versuchsanordnung die Grenzen der eigenen Erkenntnisfähigkeit aufzeigt.“
review by Lida Bach on Cinemagicon

find updates on „Rehearsal“ on letterboxd

photo © Daniel Seiffert

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