“Xia Wu Guo Qu Le Yi Ban” / press

Press coverage for “Xia Wu Guo Qu Le Yi Ban” by Zhang Dalei

„[…] Der chinesische Regisseur Zhang Dalei spielt in „Day is Done“ den Besuch eines angehenden Filmstudenten und seiner Eltern beim Großvater durch; dabei feiert er, ohne „Bedeutendes“ oder gar Spektakuläres zu erzählen, all die kleinen Gesten der Menschen, die von ihrer Einsamkeit und ihrer Melancholie zeugen – und, bei aller Zuneigung, auch von der Unmöglichkeit, einander wirklich zu verstehen.“
review by Stefan Grissemann in Profil

„[…] And there is music, applied in the film with such emotional depth that you couldn’t imagine anything else than the melody of Li Jun Yi’s “Return to the XiNi River” or Johan Sebastian Bach’s Partita in A-Minor for Solo Flute performed by Horacio Franco playing to it. The flute will leave you almost as heartbroken as the un-eaten watermelon that the lonely grandfather (played by the always wonderful Li Xuejian) bought for his grandson Xiao Lei who is about to depart to study abroad.“
review by Marina D. Richter on Asian Movie Pulse

„[…] Im Film, gedreht wie „ein Traum des ausklingenden Sommers“, liegt Melancholie in der Luft, als würde der Regisseur seine eigenen Gefühle über seine letzten Tage in seiner Heimat als Teenager durch die Leinwand vermitteln. Verspeiste Wassermelonen und ihre Reste, Familienmitglieder, die sich zum Nachmittagsschlaf hingelegt haben, ein Familienalbum, in dem der junge Mann blättert – all das sind einfache Bilder, die lange in der Erinnerung Xiao Leis und seines Großvaters (Li Xuejian) als ihre letzten gemeinsamen Augenblicke bleiben. Der Großvater des Teenagers schaut sich den von seinem Enkel gedrehten zweistündigen Film an, er sieht in ihm eigentlich wenig anderes als nachts vorbeifahrende Autos, und trotzdem ist es ihm wichtig, sich Xiao Leis Werk anzuschauen. […]“
review by Ieva Šukytė for Goethe Institut

„‚There are cultural differences,‘ Zhang said. ‚The differences may be modal and historical, but our emotions are all the same. I think this is one of the reasons why my film was well received by the judges.'“
interview by Zhang Ziyu on CGTN

„Più sei vicino a qualcuno, più è difficile esprimersi, ma i sentimenti si accumulano fino al punto in cui esplodono, e quando succede, in genere, il sentimento è diventato una qualche forma di rammarico. Ad ogni modo, le emozioni nascoste non restano del tutto impercepite da chi ti sta accanto, perché anche gli altri provano sensazioni simili. È una forma di tacita comprensione.“
interview by Antonio Maiorino on infoOGGI

„Abschiede, egal in welcher Konstellation, haben immer etwas Melancholisches, etwas Aufregendes, etwas sehr Schönes und Trauriges. In seinem Kurzfilm greift Zhan Dalei dieses Thema auf. Eine Familie besucht den Großvater, bevor der Sohn ins ferne Russland zum Studieren geht. Während sie in Fotoalben blättern, Schnaps trinken, ihren Gedanken hinterher hängen und dösen, vergeht der Tag und wir als Zuschauer*innen dürfen stille Beobachter*innen dieses Abschieds sein. Dalei lehnt das Thema seines Kurzfilms an sein autobiographisches Langfilmdebüt „Summer is Gone“ an, den er vor einigen Jahren ebenfalls in seiner Heimatstadt Hohhot drehte – mit denselben, inzwischen ebenfalls gealterten, Darsteller*innen.“
recommendation by Wiebke Jann on Mit Vergnügen

„Die Atmosphäre familiärer Vertrautheit ist in Zhang Daleis dramaturgischer Rückkehr zu den Darstellern seines preisgekrönten Spielfilms Summer is Gone so prägnant, dass die fiktive Visite einen dokumentarischen Charakter annimmt. Der Ausflug der Eltern und ihres mittlerweile jugendlichen Sohnes Xiao Lei (Kong Weiyi) zu dessen Großvater fühlt sich an wie ein Besuch bei der eigenen Familie des Regisseurs, dessen unsichtbare Präsenz hinter der Kamera in Vergessenheit gerät. Dennoch sind die unspektakulären Ereignisse durchdrungen von persönlichen Erinnerungen, die bereits das semi-biografische Pendant inspirierten. Dessen Spielfilmlänge geradezu episch gegenüber der zärtlichen Episode, die unterschwellig von der innigen Verbundenheit zwischen Autor und Figuren erzählt.“
review by Lida Bach for Cinemagicon

find updates on „Xia Wu Guo Qu Le Yi Ban“ on letterboxd

photo © Daniel Seiffert

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