HaMa’azin / press

Press reviews and interviews for HaMa’azin by Omer Sterenberg

 

 

With shades of Belgian Oscar-nominee A Sister, Listening In boasts a nuanced, multilayered performance from Isreali actor Eitan Gimelman. Playing a young man in the IDF tasked with listening to a gay Palestinian couple, he struggles with both the ethics of the job and his own attraction to their relationship. Expect this one to pop up again.
Redmond Bacon for Directors Notes

 

Omer Sterenberg’s HaMa’azin follows a young Israeli man who works for military intelligence. Listening in on Palestinian calls, one gay couple intrigues him, and he begins to follow their relationship whilst giving his report: “The target is conducting relations with someone of his own sex.” However, his own feelings begin to get in the way. It’s an exceptionally promising and engaging short that has the potential to make a stunning feature film. Fingers crossed…
David Mouriquand for Exberliner

 

Der israelische Kurzfilm „Listening In“ (OT: „HaMa’azin“) handelt auch von einer LGBTQ-Identität, die aufgrund des politischen Systems unterdrückt wird. Die Geschichte von Omer Sterenberg geht mit ihrer langsamen Spannungssteigerung und der guten Darstellung direkt unter die Haut.
Doreen Matthei für Testkammer

 

Ein Soldat schaut auf den Bildschirm. Er sitzt in einem Raum mit vielen anderen Soldat*innen des Abhördienstes der israelischen Armee. Sie alle haben Kopfhörer auf und konzentrieren sich auf ihre Bildschirme. Das ist das Setting. Viel mehr an Handlung wird es nicht geben. Der Film Listening in/Hama’azin (Omer Sterenberg) dauert elf Minuten und ist einer der faszinierendsten Beiträge der diesjährigen Sektion Berlinale Shorts.
Wir beobachten elf Minuten lang das Gesicht des sehr jungen Soldaten, der ein Gespräch zwischen zwei sich liebenden Palästinensern abhört. Die Sehnsucht der Belauschten, ihr Begehren und die Erinnerungen an die gemeinsamen Nächte materialisieren sich förmlich in den Gesichtszügen des Soldaten. Der Soldat lauscht, das ist seine Aufgabe. Wir hören mit und lesen gleichzeitig in seinem Gesicht die ganze Bandbreite des wachsenden Begehrens, seine Verunsicherung angesichts der eigenen Lust. Wir beobachten den Protagonisten des Films und es entsteht eine nahezu intime Atmosphäre. Eine Atmosphäre, die nicht den Hauch des Voyeurismus besitzt, und dennoch die Sehnsucht eines anderen Menschen fast körperlich spürbar macht. Es ist als betrete man einen Raum, in dem etwas Ungeheuerliches vorgefallen ist, das aber nur noch durch die Spannung, die in diesem Raum herrscht, zu ahnen ist.
Angesichts der Kargheit der „Produktionsmittel“ ist kaum zu fassen, wie groß die Variation der Emotionen ist, die wir auf einem einzigen Gesicht lesen können, wie wenig Omer Sterenberg, der Regisseur dieses Kurzfilms benötigt, um seine Geschichte zu erzählen: Das Gesicht eines jungen Mannes am Bildschirm.
Annette Schuhmann für Zeitgeschichte Online

 

In dem israelischen Kurzfilm HaMa’azin wird die Geschichte eines jungen Soldaten erzählt, der für den israelischen Geheimdienst arbeitet und Telefonate von Palästinenser*innen abhört. Eines Tages hört er die Gespräche zwischen einem homosexuellen Paar ab, die ihn mehr und mehr in ihren Bann ziehen. Wie er damit umgehen soll? Er weiß es nicht. Insgesamt geht der Film lediglich elf Minuten, elf Minuten, die packend sind.
Wiebke Jann für Mit Vergnügen

 

Omer Sterenberg zeigt in „Listening In“ einen jungen Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes, der Gespräche eines Palästinensers abhört. Als er diesen Mann intim mit seinem Partner sprechen hört, gerät der junge Geheimdienstler in einen Konflikt: Soll er die Homosexualität des jungen Mannes gegen ihn verwenden? Sterenberg zeigt frontal seinen Hauptdarsteller Eitan Gimelman, der mit beherrschter Mimik das ganze innere Drama erkennen lässt.
Fabian Wallmeier für RBB 24

 

Der ehemalige Schüler der Sam Spiegel Filmschule in Jerusalem Sterenberg begleitet in seinem Werk einen jungen Soldaten, der Gespräche von verdächtigen Palästinensern und Palästinenserinnen abhört. Besonders die Telefonate eines schwulen Paares faszinieren ihn und schon nach einiger Zeit werden seine eigenen Ansichten hinsichtlich gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und des Abhörens von intimen Gesprächen auf die Probe gestellt. Der junge Regisseur tritt in dieser Kategorie gegen insgesamt 24 Filme aus 18 Ländern an.
Elisa Klimmek für israelnetz

 

Besonders spannend ist „HaMa’azin“ von Omer Sterenberg. Der Kurzfilm handelt von einem jungen, israelischen Geheimdienstmitrbeiter, der heimlich u.a. die Telefonate eines schwulen Palästinenser-Paares abhört. Zu sehen im Programm „Berlinale Shorts II“.
Queer.de

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