Huntsville Station / press

Press reviews for Huntsville Station by Chris Filippone and Jamie Meltzer

 

„So beobachten etwa die Regisseure Jamie Meltzer und Chris Filippone in Huntsville Station den Moment der Entlassung von Häftlingen und deren Weg zur Greyhound-Station. Nur wenige werden von Verwandten oder Freunden abgeholt. Die Mehrzahl bewegt sich mit ihren, in Gemüsesäcken verstauten Habseligkeiten zur Busstation. Dort müssen die Männer teure Bustickets kaufen, um den Ort zu verlassen. Sie können sich gegen Entgeld ein Handy leihen, um ihre Angehörigen zu kontaktieren und schließlich, bevor sie in den Bus steigen, gibt es die Möglichkeit, sich für 50 Cent mit einem Eau de Toilette zu besprühen, was viele nutzen. Neben der detaillierten Studie eines marktwirtschaftlichen Mikrosystems, sehen wir vor allem die Gesichter der Männer und es stellt sich die Frage, nach Sinn und Unsinn dieser Form des Strafens, oder besser Wegsperrens. Viele der Ex-Häftlinge sind alt und krank und nicht wenigen sieht man an, dass sie gar nicht wissen, wohin es jetzt gehen soll. Eine Busstation und die Gesichter der Häftlinge genügen, um ein real existierendes Klassensystem in Frage zu stellen.“
Annette Schuhmann für Zeitgeschichte Online

 

(…) und in „Huntsville Station“ fängt es die ersten Stunden von in Freiheit entlassenen Häftlingen dokumentarisch ein.
Doreen Matthei für Testkammer

 

short review on RBB Inforadio (in german)

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