Genius Loci / press

Press reviews and interviews for Genius Loci by Adrien Mérigeau

 

 

 

Press Conference – Award Winners 2020
photo-call at 01:00
interview at 01:52

 

„The more technical part of the animation work, animating, colouring and compositing were a welcomed relief and seeing the images take their final form was amazing.“
interview with The New Current

 

Reine’s (Nadia Moussa) world is constantly forming and reforming in this restless animation, which ranges from Picasso-like Cubism to Hopperesque portraiture. With paper turning into dogs, people turning into trees, and the city drawn and redrawn within seconds, its kaleidoscopic frames are a beautiful three year labour of love from animator Adrien Merigeau.
Redmond Bacon for Directors‘ Notes

 

„Ich sehe Chaos. Überall. Du kannst das nicht aufhalten.“ Reine, ein junges Mädchen, ist mitten im Chaos. Chaos herrscht in ihrem eigenen Kopf, in der nächtlichen Stadt, und die Blicke der sie umgebenden Menschen zeugen auch von nichts anderem. Der Animationsfilm „Genius Loci“ (2020) des französischen Regisseurs Adrien Mérigeau, der im Wettbewerb der ‚Berlinale Shorts‘ mit dem Audi Short Film Award ausgezeichnet wurde, entdeckt in Reines Suche nach sich selbst ein konfuses Mädchen.
Reine lebt zusammen mit ihrer Schwester und dem Sohn der Schwester. Sie öffnet das Küchenfenster und springt ‚raus ins nächtliche Dämmerlicht der Straßenlaternen. In der Stadt fliegt Müll durch die Gegend, kaputte Fernseher und Möbel liegen herum; fremde Jugendliche kommen unter der Brücke hervor und fragen sie, was sie hier macht – doch Reine kann keine Antwort geben. Sie weiß es selbst nicht. In der Kirche spielt ihre Freundin Rosie Orgel, für Reine eine Musik als „würde Sturmwind Musik spielen“. Jedoch ist die Verbindung zwischen den beiden Mädchen schon länger abgerissen. Reine hat seit langem nicht mehr mit Rosie gesprochen und hört nicht, was sie sagt. Bald wird ihre Freundin zum Baum – Rosie verschwindet aus Reines Leben. Reine nimmt immer wieder neue Gestalten an und eilt durch die Stadt, an ihr vorbei ziehen Silhouetten fremder Menschen. Indem die (an Wassily Kandinsky erinnernden) Gestalten in andere Silhouetten mutieren, gelingt es dem Regisseur, eine dynamische Unruhe und Frustration des Mädchens zu schaffen, vor der es nicht fliehen kann sondern die es nur hinnehmen kann.
Ieva Šukytė (Berlinale Blogger 2020) for Goethe Institut Litauen

 

Der Animationsfilm „Genius Loci“ von Adrien Mérigeau, der den mit 20.000 € dotierten AUDI Short Film Award gewann, beschäftigt sich ebenfalls mit der weiblichen Identität. Das Künstlerische im Kopf der Hauptperson, die sich auf der Suche nach etwas befindet, drückt sich in den Animationen selbst aus und zieht den Zuschauer in eine Art Strudel.
Doreen Matthei für Testkammer

 

Der französische Kurzfilm „Genius Loci“ von Adrien Mérigeau handelt von der jugendlichen Reine, die auf der Suche ist – aber nicht weiß wonach. In zarten Zeichnungen sehen wir die Welt durch ihre Augen, in den fließenden Animationen wird ihre Wahrnehmung erfahrbar. Zu sehen im Programm „Berlinale Shorts V“.
Queer.de

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